Die ungarische Stadt Zalaszentgrót könnte zum Mekka für Menschen werden, die durch ketogene Ernährung chronische Zivilisationskrankheiten behandeln wollen. Bekanntlich verfügt die Schulmedizin bei Adipositas, Bluthochdruck, Diabetes Typ-2 nur über Medikamente und unwirksame Ratschläge zum Lebensstil (weniger Essen, mehr Bewegung). Die Wissenschaftler und Ärzte der ungarischen Klinik, nur zwei Autostunden von Wien entfernt, können auf eine mehr als 5-jährige Erfahrung mit einer fettreichen und kohlenhydratarmen Ernährung verweisen. Für sie gehört die erfolgreiche Behandlung von Diabetes-2 durch Low Carb High Fat (LCHF) bereits zum Alltag.

Die Ärzte der Klinik zeigen mit Tagen der offenen Tür, wie sie arbeiten und was sie von der landläufigen Schulmedizin unterscheidet.

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Die Ärzte wollen die wachsende Nachfrage nach neuen und besseren Methoden der Behandlung von Krankheiten, die auf das metabolische Syndrom zurückzuführen sind, erfüllen. Das Ziel der ungarischen Ärzte ist nicht die Behandlung von Zivilisationskrankheiten durch Medikamente, sondern das Bewußtsein und die Erfahrung einer Lebensstiländerung unter Einbeziehung der Patienten zu vermitteln. Schade, dass diese Methode in den staatlichen Gesundheitssystemen bisher wenig Anklang gefunden hat. Viele Menschen sind auf eigene Faust unterwegs um neben oder gegen die schulmedizinische Lehrmeinung Informationen über Ernährungsmedizin einzuholen. Dass Laien oft nicht unterscheiden können, ob eine Ernährung wissenschaftlichen Kriterien entspricht, ist verständlich. In Zalaszentgrót erhalten die Patienten, egal ob sie stationär oder ambulant betreut werden, fundierte medizinische Behandlung und Aufklärung auf dem neuesten Stand der Wissenschaft.

Dies ist die einzige mir bekannte Klinik, in der die ketogene Ernährung  im Mittelpunkt steht. Die Ärzte stehen in Verbindung mit weltweit führenden Krebsforschern, wie Prof. Dr. Thomas Seyfried von der Universität Boston, dessen Spezialthema die ketogene Ernährung bei Krebs ist. Ein wichtiger Teil der Behandlung besteht darin, den Menschen zu helfen ihre Ernährung auf Low Carb High Fat (LCHF, paleo-ketogen) umzustellen. Mit Ernährung und nicht mit Medikamenten können dauerhafte Erfolge bei Diabetes Typ-2, Autoimmunkrankheiten, Übergewicht oder Arteriosklerose erzielt werden. Ein Schwerpunkt des Instituts liegt auch bei der Unterstützung von Krebspatienten, die sich einer schulmedizinischen Behandlung (Bestrahlung, Chemotherapie) unterziehen. Auf der Homepage findet sich ein ergreifender Bericht eines Patienten mit Gehirntumor, der mit einer Null-Kohlenhydrat-Diät das Tumorwachstum zum Stillstand gebracht hat. Derzeit geht es ihm gut und er hat ein erfülltes Leben.

https://www.paleomedicina.com/de/hirntumor_glioblastoma_palao_ketogene_ernahrung

Die Homepage der Klinik liefert Inhalte von höchster wissenschaftlicher Qualität. Bei der Lektüre erkennt man, dass es nicht mehr um gehorsame Erfüllung von Leitlinien geht, sondern, dass vor allem bessere Ernährungsgewohnheiten für einen nachhaltigen Gesundungsprozess angeboten werden. Die Patienten werden befähigt, ihre chronischen Leiden eigenverantwortlich in Remission zu bringen und sich von Dauermedikation oder Langzeittherapien zu verabschieden. Auf diesem Weg sind Medikamente zwar nicht verboten, das Ziel ist aber, von ihnen weg zu kommen. Das Team kann den Beweis erbringen, dass es möglich ist.

Jedermann kann sich zwischen 5. und 7. April 2018 über die Methoden der Klinik informieren. An diesen Tagen werden die Türen für einen Kongress mit internationaler Beteiligung geöffnet.

Lesen Sie selber nach, welchen Ansprüchen diese Ärztegemeinschaft gerecht werden will!

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Wäre das nicht auch eine Gelegenheit für deinen Arzt?

Vielleicht ist dein Arzt durch dich schon auf eine kohlenhydratarme Ernährung, wie LCHF oder Paleo, aufmerksam geworden? Er ist vielleicht immer noch skeptisch, was deine Ernährung betrifft. Aber deine Gesundheitswerte (Zucker, Blutdruck, Gewicht, etc.) haben ihn vielleicht beeindruckt. Auf diesem Kongress könnte er sich informieren, warum eine Ernährung, an die wir evolutionär bestens angepasst sind, ganz normal ist. Englischkenntnisse sind allerdings Voraussetzung.