Mit einer gewissen Vergesslichkeit und Schwäche im Alter kann man leben und sich darauf einstellen. Bei der Diagnose Alzheimer kommen (fast) alle Rettungsmaßnahmen zu spät. Diese Krankheit zerstört die Persönlichkeit.

Der 21. September ist alljährlich der Welt-Alzheimertag.  Die Medien rütteln mit schrecklichen Zahlen, besorgniserregenden Fakten und gut gemeinten Ratschlägen auf. Von den Pharmakonzernen wird erwartet, dass sie endlich das Medikament auf den Markt bringen, das uns von der Geißel befreit. Die Wissenschaft, die überwiegend von privaten Geldgebern abhängig ist, forscht zum Zweck zukünftiger Medikamente.

Doch, warum kommen wir trotz intensivem Mitteleinsatz, Aufklärung und Forschung  nicht vom Fleck? Sollten wir nicht einmal in eine ganz andere Richtung denken, als uns auf Medikamente zu verlassen?

Faktencheck: Rückgang in reichen Ländern

„Bis zum Jahr 2050 rechnen die Forscher mit rund 131 Millionen Demenzkranken weltweit. 2015 lag die Zahl der Betroffenen noch bei 47 Millionen. In reichen Ländern wie den USA, Großbritannien, Schweden, Niederlande und Kanada ging der Studie zufolge die Zahl der Krankheitsfälle zuletzt zurück. Sollten dort Risikofaktoren wie Übergewicht und damit zusammenhängende gesundheitliche Probleme weiter zunehmen, würde sich dieser Trend aber schnell wieder umkehren.“ http://science.orf.at/m/stories/2856052

Zusammenhang mit Übergewicht

Mehr als die Hälfte der Bevölkerung in den reichen Ländern leidet an Übergewicht. Übergewicht ist aber nicht die Ursache, sondern die Folge einer in vielen Jahren aufgebauten Stoffwechselstörung, die sich in vielen Facetten äußert. Am Beginn steht eine Störung des Zuckerstoffwechsels, bei der es das Hormon Insulin nicht mehr schafft, die Glukose auf Muskeln und Organe zu verteilen. Der Aufbau von Fettpolstern ist ein Zeichen, dass das Zusammenspiel von Kohlenhydratverbrennung und Insulinausschüttung nicht mehr funktioniert. Insulinresistenz ist der Schlüsselbegriff für auftretende Zivilisationskrankheiten, wie Diabetes Typ-2, Herzkreislaufkrankheiten oder Krebs. In diesem Zusammenhang ist auch Alzheimer zu nennen, eine Krankheit die meist mit Diabetes oder Prädiabetes, sowie Übergewicht zusammenfällt. Daher spricht man bei Alzheimer von Diabetes Typ-3 und man weiß, dass die Ernährung eine wichtige Rolle spielt.

Welche Ernährung schützt vor Alzheimer und Demenz?

Es ist nicht einfach, jemandem der eine Diagnose Alzheimer erhält, auf eine andere Ernährung einzustellen. Der Patient ist völlig abhängig von Angehörigen oder vom Pflegepersonal. Daher kann das Ziel nur die Vorbeugung und nicht so sehr die Remission sein. Die amerikanische Ärztin, Dr. Mary Newport, hat ihren an Alzheimer erkrankten Mann regelmäßig mit Kokosöl versorgt und eine Stabilisierung und Verbesserung seines Zustandes erreicht. Derartige Erfahrungen und laufende Studien haben gezeigt, dass eine ketogene Ernährung den Verlauf von Alzheimer günstig beeinflussen kann. Für die Behauptung durch diese Ernährung könne Alzheimer gänzlich vermieden werden, fehlen die Studien an Menschen, die auch so schnell nicht gemacht werden können.

Ein neues Erklärungsmodell für Ablagerungen im Gehirn wird weltweit diskutiert

Ein Zusammenhang ist besonders auffällig: Insulinresistenz wird durch einen hohen Anteil von Kohlenhydraten in der Nahrung hervorgerufen. Insulinresistenz könnte auch im Gehirn Entzündungen hervorrufen, womit sich die Entstehung von amyloider Plaque als Schutz erklären ließe. Dieser Vorgang entspricht der Anwesenheit von Cholesterin in den Herzkranzgefäßen um Entzündungen abzudecken. Daher wäre eine Ernährung geboten, die Insulinresistenz vermeidet und auch viele neurodegenerativen Krankheiten in Schach hält. Nicht die amyloide Plaque ist schuld an der nachlassenden Gehirnleistung, sondern die chronischen Entzündungen, die der Körper mit eigenen Mitteln zu behandeln versucht. Noch ist das eine Hypothese, die in der ganzen Welt diskutiert wird und auf Studienergebnisse wartet. Seriöse Studien, die einen kausalen Zusammenhang nachweisen, sind an Menschen schwierig. Bis wir genaue Zusammenhänge kennen, ist es kein Fehler, auf eine zuckerfreie und kohlenhydratarme Ernährung zu setzen.

Warum werden wir in diesen Tagen darüber nicht aufgeklärt?

Die Ärzte sind in Ernährungsfragen zu wenig kompetent. Diätologen und Ernährungsberater haben meist ein veraltetes Wissen. Diese Lücke füllt die Lebensmittelindustrie mit Informationen, die ihren Verkaufsinteressen stützen. Die Pharmaindustrie hat großes Interesse an möglichst vielen Patienten, die lange Zeit versorgt werden müssen. So zeigen Studien, dass es möglich ist, die Alzheimer-Krankheit schon 10 bis 15 Jahre vor Ausbruch der ersten Symptome zu erkennen. Ein großes Geschäft kündigt sich an, mit Medikamenten, die rein spekulativ Schutz bieten.  Die Pharmaindustrie verfügt über eine mächtige Lobby, der die Politik, die Krankenversicherungen und Gesundheitsbehörden nichts entgegenhalten können. Und schon gar nicht die Medien, wie man rund um den Weltalzheimertag wieder beobachten kann. Was bleibt ist der selbstständige kritische Konsument, der seine eigenen Schlüsse zieht und moderne Wissenschaft und eigene Erfahrungen zu Rate zieht.

Genau deshalb ist das Buch von  Ulrike Gonder und Dr. Peter Heilmeyer ein wichtiger Beitrag für Menschen, die sich mit Kohlenhydratreduktion umfassender auseinandersetzen wollen. Die beiden bekannten Autoren haben das Thema Alzheimer und Altersdemenz aus der Sicht der LOGI Methode in Angriff genommen.

Eine kohlenhydratarme Ernährung mit mehr Fett kann nach Lektüre dieses Buches auf verschiedenen Stufen sofort ausprobiert werden. Ulrike Gonder und Dr. Peter Heilmeyer haben einen gut lesbaren Text geschrieben, der dem Laien die Wissenschaft näher bringt. Dabei bauen sie auf den Erfahrungen und dem Stand der Wissenschaft auf, der von Dr. Nikolai Worm unter dem Begriff LOGI in Deutschland bekannt gemacht wurde. Die Autoren führen mit LOGI Plus einen neuen Begriff ein, womit sie zeigen, dass die LOGI Methode auch eine ketogene Ernährungsweise befürwortet.

Ulrike Gonder und Dr. Peter Heilmeier sagen deutlich: nach alldem, was wir heute wissen und erprobt haben, ist Alzheimer, die Geißel unserer Zivilisation, vermeidbar. Man kann sich durch die richtige Ernährung davor schützen. Im Grunde bietet eine Ernährung, die auch Diabetes Typ-2 vorbeugt, den besten Schutz: Die Blutzuckerspitzen müssen niedrig gehalten werden um die Wirksamkeit des Insulins zu bewahren. Alzheimer und Altersdemenz stehen in engem Zusammenhang mit einer erworbenen Insulinresistenz, und werden auch Diabetes Typ-3 genannt.

 

Zur Buchbestellung

ESSEN!

NICHT!

VERGESSEN!

Demenzrisiko einfach wegessen – oder: Wie die Ernährung vor Alzheimer & Co. schützen kann. Systemed Verlag 2017

Die Autoren:

Dr. Peter Heilmeyer ist Internist und leitete 20 Jahre lang die Rehaklinik Überruh in Isny. Er hat bei Stoffwechselstörungen, wie Diabetes, Übergewicht, Bluthochdruck und erhöhten Blutfetten mit großem Erfolg eine kohlenhydratarme Kost eingeführt und wissenschaftlich erforscht.

Ulrike Gonder ist Ernährungswissenschaftlerin und Autorin zahlreicher Bücher, die sich an der LOGI Methode orientieren, die in Deutschland von Dr. Nikolai Worm seit Jahren propagiert wird. Dass es ihr vorrangig ums Fett geht, zeigen die Titel ihrer bisherigen Veröffentlichungen („Kokosöl“ 2017, ein „Fett Guide“ 2002, oder 2010 gemeinsam mit Nikolai Worm „Mehr Fett!“).

 

Auf dem folgenden Link erhalten Sie in den nächsten 14 Tagen kostenlos täglich ein Video, mit der Gesamtdauer  von 24 Stunden, mit Informationen über die Alzheimerkrankheit. Zur Verfügung gestellt von den besten Experten in den Vereinigten Staaten von Amerika. Tendenz: Alzheimer ist vermeidbar und reversibel. Englischkenntnisse sind nötig!

Hier geht es zum Trailer und zur Anmeldung:

http://event.awakeningfromalzheimers.com/trailer-2c/