Hat Sie ihr Arzt schon einmal vor Diabetes Typ-2 gewarnt oder hat er diese Krankheit bereits diagnostiziert? Höchstwahrscheinlich haben Sie daraufhin im Internet recherchiert und sind auf die Seiten der offiziellen Diabetesgesellschaften, wie der Deutschen Diabetesgesellschaft oder dem österreichischen Pendant gestoßen. Leider sind die Ratschläge dieser Patientenorganisationen nicht hilfreich und tragen eher zur Verschlechterung von Diabetes als zur Abhilfe bei.

„Man muss leider feststellen, dass die Ernährungspläne dieser Gesellschaften mehr schaden als helfen“,

stellt der Diabetesexperte Dr. Jason Fung aus Toronto fest, der mit dem Aufruf, auf Zucker, Mehl und stärkehaltige Kohlenhydrate zu verzichten, dem Diabetes aktiv den Kampf ansagt.

Zunächst einige Fakten:

Raffiniertes Getreide (Mehl) und Zucker sind die gefährlichsten Antreiber für erhöhten Blutzucker und Übergewicht.

Weder Zucker noch raffiniertes Getreide enthalten wertvolle Nährstoffe und sind daher verzichtbar.

Daher ist es ein Gebot der Stunde, bei Übergewicht und anderen Anzeichen des metabolischen Syndroms, diese Lebensmittel zu meiden. Allein durch eine Ernährungsumstellung ist es möglich, aus dieser Spirale auszubrechen, vor allem wenn sich der Diabetes noch nicht manifestiert hat.

Wie sehen das die Diabetesgesellschaften?

Im Jahr 2016 stellt die Österreichische Diabetesgesellschaft (ÖDG) ihn ihren Leitlinien zur Ernährung fest:

„Name des Anbieters/Shutterstock.com“

„Eine vollständige Saccharose­ Restriktion wird heute nicht mehr gefordert, die Zuckeraufnahme sollte aber 10 % der Gesamtenergie nicht überschreiten.“

 Während die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ihre Empfehlungen zum Zuckerkonsum für die Allgemeinbevölkerung bereits nach unten revidiert hat, maximal 10%, besser aber darunter, wollen die österreichischen Diabetesinstanzen immer noch nicht eingestehen, dass die Zuckerkrankheit durch den Konsum von Zucker und dem folgenden Anstieg der Blutglukose verursacht wird.

Was aber mit dem übrigen Zucker, den wir mit den vielen Kohlenhydraten zu uns nehmen? Die nicht einmal süss schmecken? Sind das nicht die wahren Verursacher der Zuckerkrankheit?

Die ÖDG dazu:

„Typ­1­ und Typ­2­ Diabetiker können zwischen 45 und 60 % der aufgenommenen Gesamtenergie in Form von Kohlenhydraten zu sich nehmen. Gemüse, Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte und Obst sollten bevorzugt werden.“

 

„Name des Anbieters/Shutterstock.com“

Machen wir einen Blick nach Deutschland und schauen wir auf die Webseite von diabetes.org:

„Kohlenhydrate stecken von Natur aus v.a. in pflanzlichen Lebensmitteln, also in Gemüse und Obst, Hülsenfrüchten (Bohnen, Erbsen), Reis und Getreide (Nudeln, Brot). Aber auch Milchprodukte (Milch, Joghurt, Quark) enthalten von Natur aus geringe Mengen Kohlenhydrate.“ https://www.diabetesde.org/kohlenhydrate

Worauf sollen Zuckerkranke laut diabetes.org noch achten?

  • „Eine gesunde, ausgewogene Ernährung (wenig Fett, reichlich Ballaststoffe),
  • ausreichend Bewegung
  • und das Vermeiden von Übergewicht
  • In 50 Prozent der Fälle lässt sich der erhöhte Blutzuckerspiegel so positiv beeinflussen.“

Daraufhin wird auf die nötigen Medikamente verwiesen.

Keine Warnung vor den Hauptverursachern der Zuckerkrankheit neben dem Haushaltszucker, die Kohlenhydrate. Diese werden nur allgemein beschrieben.

Für Menschen mit einer Zuckerkrankheit müsste daher Null Prozent Zucker angestrebt werden, ähnlich wie bei Menschen mit einer Alkoholkrankheit oder Nikotinsucht, denen auch geraten wird, überhaupt keinen Alkohol zu trinken oder mit dem Rauchen gänzlich aufzuhören. Dass es Medikamente gibt, die den Zucker senken, sollte keine Ausrede sein. Denn diese haben Nebenwirkungen und können den Verlauf der Zuckerkrankheit nur verlangsamen. Eine Heilung ist erst möglich wenn der Zucker aus der Ernährung gestrichen wird.

Für die meisten von uns dürfte die Nahrung im Schnitt aus 50 bis 60 Prozent Kohlenhydraten, 20 bis 30 Prozent Protein und 10 bis 20 Prozent Fett bestehen und etwa den Empfehlungen der Ernährungsgesellschaften entsprechen! Somit sind wir alle auf dem Weg zum Diabetes!

Die Diabetesorganisationen sprechen sich dafür aus, Weißmehl durch Vollkornmehl zu ersetzen, öfter am Tag kleine Portionen zu essen, keine speziellen Diabetesprodukte zu konsumieren, pflanzliches Protein dem tierischen vorzuziehen und gesättigtes Fett zu vermeiden. Wasser, Kaffe oder Tee zu trinken und auf gesüßte Getränke zu verzichten. Insgesamt eine auf Pflanzen basierte, fettarme Kost, die durchaus reich an Kohlenhydraten sein darf, wenn diese gering verarbeitet sind und daher den Blutzuckerspiegel langsamer ansteigen lassen.

Wer glaubt, mit dieser Ernährung Diabetes verhindern oder gar den Verlauf korrigieren zu können, irrt gewaltig. Weltweit zeigen immer mehr Studien und klinische Erfahrung, dass die Ernährungspyramide, die derzeit den Diabetikern präsentiert wird, auf den Kopf zu stellen ist.

Gesunde Ernährung für Diabetiker ist genau das Gegenteil:

Halb so viele Kohlenhydrate und doppelt so viel Fett, nur natürliche, nicht oder gering verarbeitete Lebensmittel, ohne Geschmacksverstärker oder Konservierungsmittel. Also eine Ernährung nach den Prinzipien von Low-Carb (LC), der strikteren Variante Low-Carb-High-Fat (LCHF) oder auch einer ketogenen Variante (80 % Fett, weniger als 20 % Protein). Meist stellt sich ein Gewichtsverlust ein und das metabolische Syndrom verbessert sich. In vielen Fällen werden Menschen frei von Medikamenten, oder können zumindest einen Teil davon reduzieren.

Jason Fung stellt auf der Website von DietDoctor peinliche Fragen:

 „Hoher Blutzucker ist kein Grund sich von  Süßigkeiten zu verabschieden? Menschen mit Diabetes müssen nicht mehr auf Zucker und Süßigkeiten verzichten! Das verkündet die Amerikanische Diabetesorganisation (ADA)! Sind ihre Vertreter noch bei Sinnen? Versucht  die ADA überhaupt noch, Typ-2-Diabetes zu verhindern, oder ist sie an der Ausbreitung von Diabetes interessiert? Es ist offensichtlich, dass der Zuckerkonsum nicht gut für Typ-2-Diabetes ist. Doch die ADA erzählt jedem, der es hören will, dass Menschen mit Diabetes nicht auf Zucker verzichten müssen. UND das seit 1994! Essen Sie mehr Zucker – es ist gut für Sie! Danke, ADA! Mal sehen, was uns die ADA sonst noch alles sagt. Oh, richtig – Kohlenhydrate, die chemisch aus Glukoseketten zusammengesetzt sind, sind die bevorzugte Energiequelle unseres Körpers und Menschen mit Diabetes sollten etwa die Hälfte ihrer Kalorien aus Kohlenhydraten zu sich nehmen.“

Die Fettangst ist wie ein Felsbrocken, der den Weg zu gesunder Ernährung versperrt

Die Idee, sich hauptsächlich von Kohlenhydraten zu ernähren, entspringt aus einem Dilemma, das den Namen „Fettangst“ trägt. Die Angst vor Fett und Cholesterin prägt immer noch die Ernährungspläne für Gesunde und Kranke. Vor allem gesättigtes Fett, mit seinem Anteil an Cholesterin, galt als Hauptursache von Herz- und Gefäßerkrankungen. Diabetiker sind besonders häufig davon betroffen. Also, musste das Fett weichen und die Kohlenhydrate erlebten einen Siegeszug, sehr zur Freude für die Nahrungsmittelindustrie. Seit Jahren setzt sich eine vergessene Hypothese wieder durch: Nahrungsfett macht nicht fett. Nein, ein Übermaß an Kohlenhydraten ist dafür verantwortlich, da sie den Blutzucker dramatisch erhöhen und diesen in Fettpolster umwandeln. Es sind die Kohlenhydrate, die für schlechte Blutfette verantwortlich sind, nicht das natürliche Fett. Mit diesem Wissen ist der Weg für ein Umdenken frei. Aber solange die Fettphobie grassiert, liegt ein großer Felsbrocken auf dem Weg, der erst gesprengt werden muss.

„Nochmals: Bei Diabetes Typ-2 gibt es zu viel Glukose im Blut. Warum sollten wir dann Nahrungsmittel auswählen, die hauptsächlich zu Glukose umgewandelt werden? Ist dieser Ratschlag nicht nachweislich verrückt?“

fragt Dr. Jason Fung.

Dr. Jason Fung nennt auch Hintergründe und klärt über Zusammenhänge auf:

„Die Diabetes-Gesellschaften sind nur wenig hilfreich bei der Heilung.

Also, wenn Sie bei Typ-2-Diabetes Hilfe suchen, dann ist der erste Schritt, sehr genau zu hinterfragen, wer die Diabetesorganisationen finanziert, denn das sind nicht die Verbündeten der Patienten. Ich frage mich, aus welchen Gründen die ADA solch dumme Ratschläge gibt. Nun, lasst uns ein bisschen über Freundeskreise recherchieren. Die Liste enthält eine komplette Aufzählung – AstraZeneca, Eli Lilly, Janssen, Merck, Novo-Nordisk und Sanofi. Die Canadian Diabetes Association erhält viel Geld von – Janssen, Abbott, Sanofi, Novo-Nordisk und AstraZeneca. Alles Pharmafirmen, die gegenüber ihren Aktionären eine treuhändische Pflicht haben, auf dem Rücken von Typ-2-Diabetikern möglichst viel Geld zu machen! Glück für die einen, nicht so viel Glück für Sie, wenn Sie auf die Diabetes-Verbände hören“.

Ein Sittenbild, das von den USA ausgehend Europa und die ganze Welt erfasst hat. Viele Menschen und auch Ärzte haben bereits die Konsequenzen gezogen und die Behandlung des Typ-2-Diabetes im Sinne unabhängiger wissenschaftlicher Studien begonnen (neben Dr. Jason Fung in Kanada auch Dr. Aseem Malhotra in UK, Dr. Tim Noakes in Südafrika, Dr. Gary Fettke in Australien – um nur einige Vorreiter zu nennen). Mit der kohlenhydratarmen Ernährung wird eine Remission eingeleitet und solange sich die Patienten daran halten, gehen auch die Folgeschäden, wie Herzinfarkt, Schlaganfall, Nierenerkrankungen, Blindheit, Amputationen, Krebs und Alzheimer zurück. Diabetes Typ-2 ist eine reversible, ernährungsbedingte Erkrankung, für die eine Lösung in erster Linie durch Ernährungsumstellung erfolgen sollte. Eine Lösung, die kein Geheimnis ist, die frei, verfügbar und einfach ist (wenn auch nicht immer leicht umsetzbar). Jedermann/frau kann sich informieren und sich das Wissen aneignen um diese Krankheit ohne Medikamente zu heilen.

Vertraue dir selbst. Bewaffne dich mit Wissen. Und bringe diese Krankheit in Remission. Du schaffst es!

Die Zitate von Dr. Jason Fung stammen von der Website Dietdoctor.com

 

Am 5. November erscheint der nächste Bestseller von Jason Fung, der die moderne Diabetesbehandlung auf den Weg bringt (Vorbestellungen bereits möglich):

Jason Fung: Diabetes rückgängig machen. Das Ernährungsprogramm, um Diabetes Typ 2 natürlich zu heilen

Bereits erschienen: Jason Fung, Die Schlankformel. Siehe Blogbeitrag:

Dr. Jason Fung zeigt, wie man dauerhaft abnimmt. Eine Pflichtlektüre für alle, die wissen wollen, warum Abnehmen nicht ganz so einfach ist.